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Lerntherapie
Deutschland
Herzlich Willkommen

Angebotsmodule

Folgende Module werden momentan angeboten:

1. Eine Förderstunde pro Tag
Mit der ganzen Klasse wird über ein halbes Jahr eine gemeinsame Förderstunde durchgeführt. Diese Förderstunde verändert fachliche Fähigkeiten (bspw. bei einer Hauptschulklasse in Berlin, im Durchschnitt um 27,8 % Verbesserung der Rechtschreibleistung), aber auch das Lern- und Lehrverhalten. Sie dient Lehrern und Schülern als ein Lernraum, in dem Dinge neu ausprobiert und später auf den Regelunterricht übertragen werden können.
Diese Förderstunde pro Tag wird derzeit in verschiedenen Schulen von der 2. bis zur 10. Klasse durchgeführt.

2. Förderprogramm Berufsorientierung
Nicht für die Schule, fürs Leben lernen wir. Das Förderprogramm Berufsorientierung wurde durch das MEMORY-Institut gemeinsam mit einem der größten Berufsbildungswerke Deutschlands, dem Theodor-Schäfer-Werk in Husum, entwickelt.
Dieses Programm ermöglicht es den Schüler/innen, mithilfe einer Arbeitsplatzanalyse die realen Anforderungen im Berufsleben zu erarbeiten. Vor dem Hintergrund dieser Analyse können sie anschließend über zwei Jahre hinweg immer wieder Beobachtungsübungen durchführen, bei denen ihr aktueller Leistungsstand mit den beruflichen Anforderungen abgeglichen werden kann.
Dieses Programm orientiert sich an den Berufsreifekriterien der Bundesagentur für Arbeit.  

3. Mentaltraining
Die Fähigkeit, aktiv mentale Vorstellungsbilder zu generieren, ist ein probates Mittel, um komplexe Probleme zu lösen, fachliche Inhalte zu erarbeiten und langfristig abzuspeichern. Dieses Seminar erarbeitet mit dem Lehrerkollegium Möglichkeiten, diese menschliche Fähigkeit bei den Schüler/innen zu fördern.

4. Kognitive und emotionale Förderung im Sportunterricht
An keinem anderen Ort kann man kognitive und emotionale Fähigkeiten leichter fördern als im Sportunterricht. Zum einen haben die Kinder in der Regel eine höhere Motivation, zum zweiten sind die Auswirkungen der Lern- und Handlungskompetenz sogleich spürbar.
Die Fortbildung zeigt auf, wie ein Sportunterricht aufgebaut sein sollte, der die kognitiven und emotionalen Fähigkeiten der Kinder fördert und bewusst macht.

5. Diagnostiktag
Individuell soll unser Blick auf die Schüler/innen sein. Individuelle Potenziale und Förderbedarfe sollen rechtzeitig erkannt werden. Ein angemessenes Anliegen. Fragt sich bloß, wie ein solch individueller Blick, neben allen anderen Anforderungen, in der Schulpraxis umgesetzt werden soll. Diese Fortbildungsveranstaltung stellt jeweils schulformbezogen qualitative und quantitative (Lern-)Testverfahren vor. Dabei werden Chancen, Grenzen und Anwendungsmöglichkeiten der Testverfahren erarbeitet.   

6. Vorschul- und Kindergartenprogramm
Beide Module werden in der Fortbildung eingesetzt, bieten sich aber auch an, selber in Gruppen von 10 bis 15 Kindern damit zu arbeiten.
In der Regel findet man lokal Räumlichkeiten, auf die man zu diesem Zweck zurückgreifen kann. Beide Programme sind so aufgebaut, dass man zum einen noch einmal die Sinnesfunktionen trainieren und zum anderen kognitive Grundfertigkeiten, wie z. B. Vergleichen, Raumorientierung, usw. einüben kann.
Beide Module verfolgen aber auch schon das Ziel, dass die Kinder lernen, über ihr Handeln zu sprechen.
Das Kindergartenprogramm bietet dazu Angebote, die noch sehr handlungsorientiert sind, während das Vorschulprogramm schon auf Arbeitsblätter zurückgreift.
Gerade mit Gruppen im Übergang zur Schule bietet sich eine Mischung der beiden Programme an.

7. Lerntrainingsgruppen
Die Fußball-Lerntrainingsgruppen werden zusammen mit Fußballvereinen vor Ort organisiert. In ihnen treffen sich Jungen und Mädchen, die Spaß am Sport haben. Jede Einheit die einmal pro Woche stattfindet, besteht aus einer Lerntrainingseinheit, einer sportlichen Einheit und dem Mentaltraining.
Arbeitsmaterial und Themen sind für ein Jahr geplant und werden zur Verfügung gestellt.
Dieses Angebot kostet die Kinder im Monat nur 29 Euro, ist somit preislich und inhaltlich niederschwellig, aber dafür hoch effizient.

8. Primus-Programm
Das Primus-Programm richtet sich an Schüler ab dem 12. Lebensjahr. In acht Unterrichtseinheiten je 90 Minuten vermittelt es den Schülern alles Wissenswerte zum Thema Lernen. Eingebettet in einen leicht verständlichen theoretischen Rahmen,  erfahren die Schüler über vielfältige Übungen, wie sie aktuell lernen und wie sie künftig besser lernen. 
 Der Leiter des Institutes, Jens Mengeler, konzipierte dieses  Kurzprogramm gemeinsam mit dem Diplom-Psychologen Jens Lauer vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse aus den Bereichen Lern-, Kognitions- und Neuropsychologie. Es unterstützt die  Schüler/innen darin, den angesprochenen Integrationsprozess effizient und zunehmend  selbstgesteuert zu gestalten.
Das Kurzprogramm wird in 8 abgeschlossenen Arbeitsblöcken á 90 Minuten erarbeitet. Im Idealfall werden diese Arbeitsblöcke innerhalb von 8 Wochen abgewickelt. Es kann aber auch im Kontext von Projektwochen, Klassenfahrten, Landschulaufenthalten abgewickelt werden.
Jedes Themengebiet wird in einem abgeschlossenen Arbeitsblock á 90 Minuten erarbeitet. Die in den Sitzungen erarbeiteten Inhalte werden über Übungsaufgaben zwischen den jeweiligen Sitzungen vertieft. Metakognitive Steuerungskompetenzen werden über ein eingeführtes Lerntagebuch, auch über den konkreten Kurzprogrammrahmen hinaus, aufgebaut.

9. Beobachtungstraining
In Zusammenarbeit des TSBW und des Institutes Memory ist eine Mappe entstanden, die 40 Projekte aufweist. Diese Projekte sind geeignet, eine umfangreiche Palette an Kriterien zu beachten. Diese Kriterien gehen weit über die Palette der Kriterien hinaus, die die Bundesanstalt für Arbeit definiert hat, um Ausbildungsreife zu prüfen. Neben den Kriterien sind aber auch die Beobachtungsdimensionen bei jedem einzelnen Projekt individuell beschrieben.
Dies ermöglicht, dass die Lehrer selber die Schüler während dieser Projekte beobachten können. Der Schulungsaufwand ist also im Verhältnis zu ähnlich gestalteten Projekten eher gering. Es erscheint uns aber sinnvoller, die Lehrer selber führen diese Projekte über einen längeren Zeitraum vom 8. bis 10. Schuljahr immer wieder mit den Schülern durch, um Entwicklungen zu initiieren, bewusst zu machen und geeignete Fördermöglichkeiten im Unterricht zu implementieren.
Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass durch die Beobachtungen das Lehrverhalten der Lehrer automatisch Veränderungen unterworfen sein wird. Die Kriterien, die in den einzelnen Projekten beobachtbar sind, müssen bzw. können natürlich schwerpunktmäßig einzelnen Berufsbildern zugeordnet werden. Diese Zuordnungen können von den Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft erfolgen. Angedacht ist, dass die Jugendlichen mit ihren Lehrern gemeinsam einen Fragebogen zur Arbeitsplatzanalyse erarbeiten und diesen dann im Gespräch in den Betrieben ausfüllen. Dadurch erhalten sie einen differenzierten Überblick über die Fähigkeiten, die sie für bestimmte Berufsbilder benötigen. Gleichzeitig erhalten sie über diese Aktion Kontakt zu den Betrieben vor Ort. Die Arbeitsplatzanalyse kann dann auch als Reflexionsgrundlage für das individuelle Lern- und Leistungsverhalten dienen.

10. Kick & Learn Fußballcamps
Über die Fußball-Lerntrainingsgruppen ergibt sich oft der Wunsch, Fußballcamps mit diesem Thema durchzuführen.
Die Stadtleitungen können diese zusammen mit den Vereinen und der sport & learn GmbH & Co KG planen, profitieren dabei vom Einsatz als Lerntrainer und als Ausbilder im Verein und bekommen auch ein Honorar für die Organisation.

11. Lesetraining
Dieses relativ neue Modul kann als 4-Monats-Kurs eingesetzt werden bei Kindern, die mit dem Leseprozess noch Schwierigkeiten haben. Innerhalb der 4 Monate werden mit abnehmender Frequenz alle zum Lesen notwendigen Fähigkeiten intensiv gefördert. Wichtig ist, dass die Schüler über die hohe Frequenz des ersten Monats einen großen Anfangserfolg erleben und die Motivation sich mit dem Lesen auseinander zu setzen, steigt. Da die Kosten über die 4 Monate verteilt werden können, ist auch hier die Belastung für die Eltern eher im niederschwelligen Bereich.