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Lerntherapie
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Spiel-, Lern- und Therapiematerial

Die Weidenbretter

Information über das Spiel-, Lern- und Therapiematerial für den Einsatz im Elementarbereich

Das Holzmaterial „Weidenbretter“ stellt ein neuartiges Medium dar: Es ist konzipiert als Lern-, Spiel- und Therapiematerial für den Einsatz im Elementarbereich.

Angestrebt wird, über entsprechend therapeutisch vorgegebenen Aufgaben zielgerichtet Wahrnehmungserfahrungen anzubahnen, auf- bzw. auszubauen und Entwicklungsprozesse über handelndes Tun neurologisch nachreifen zu lassen.

  • Jeder Mensch benötigt grundlegende Wahrnehmungserfahrungen über das
    aktive „Begreifen“.
  • Handelndes Tun führt neurologisch zu Wahrnehmungsspuren, die nach M. Frostig
    „Visuomotorische Fertigkeiten“, Wahrnehmungskonstanz,
    Figur-Grundwahrnehmung, Raumlage, sowie Räumliche Beziehungen dem Kind bewusst machen.
  • All diese Fähigkeiten sind Grundvoraussetzungen für ein problemfreies Erlernen von Rechnen, Schreiben und Lesen.
    Die innere Struktur des Materials basiert auf den Erkenntnissen von J. Piaget.
    In seinen Forschungen zur „Entwicklung des räumlichen Denkens beim Kinde“, spricht Piaget von grundlegenden Entwicklungsschritten:
    Benachbartsein, Getrenntsein, Reihenfolge, Umgebensein und Kontinuität.

Was ist das Besondere an den „Weidenbrettern“ ?
Die unterschiedlich groß gestalteten Arbeitsplatten und die in ihren geometrischen
Formen unterschiedlichen Formensteine animieren durch ihre klare Einfachheit
spontan zu „handelndem Tun“.
Mit und über das „begreifende“ Tun erwirbt das Kind unbewusst die dem Material innewohnende Ordnung.
Die Arbeitsplatten mit ihren Rändern ermöglichen ein schrittweises „Begreifen“ eines umgrenzenden Raumes mit all seinen geometrischen Aufteilungen und Benennungen.

  • Das Kind „begreift“ förmlich die innere Ordnung des Materials; es lernt, diese zu
    übertragen auf die in der eigenen Umgebung vorliegende äußere Ordnung.
    Begreifen führt das Kind zur sinnlichen Erfahrung des Raums
  • Einzelne Formen werden sortiert und geordnet.
  • Material führt zu Entdeckungen durch das Kind
  • Es lernt über das Material grundlegende Handlungs-, Denk-, und Sprachmuster.
  • Non-verbale bzw. verbale Sprachmuster werden in partnerschaftlicher Problembewältigung entwickelt, angewendet und erlernt:, etwa „Das passt nicht“,
    “Oben ist es rund“, „Muss gedreht werden“. (Unbewusstes Satzmustertraining),
  • Aussagesätze, das Feststellen von Eigenschaften)
  • Aufmerksamkeit und Konzentration werden trainiert.
  • Spontan gebaute Ganzheiten werden in Einzelteile zerlegt; Einzelteile zu Ganzheiten zusammengefügt. (Invarenz, Figur-Grundwahrnehmung)
  • Lösungen werden durch Versuch und Irrtum selbständig entwickelt.

Die Kinder können, indem sie mit dem Material Dreiecke, Vierecke, Rechtecke, Quadrate oder Zickzackformen etc. in positiver, sowie in negativer Darstellungsform spielerisch erstellen, elementarste ERFAHRUNGEN "ergreifen bzw. begreifen".

  • Es können mit diesem Material Zickzackstraßen, Wellenstraßen etc. in vorgefertigte Arbeitsbretter eingebaut werden. Man benötigt zusätzlich eine entsprechende Anzahl von gleichen Kurven bzw. Ecken um solche Straßen bauen zu können.
  • In die Straßen eingelegte Glaskugeln, animieren zum Sehtraining.
  • Ganze Tastbilder können kreativ gebaut werden.
  • Methodisch, therapeutisch kann das Material ebenso eingesetzt werden.

Da mehrere Arbeitsplatten und ausreichend Formensteine vorhanden sind, können ErzieherInnen, Eltern oder auch ein anderes Kind Tast-, Spielaufgaben "begreiflich" vorgeben.

  • Ebenso können Handlungs- und Bewegungsmuster des Kindes überprüft bzw. eingeübt,
  • Greifentwicklung gefördert,
  • Lateralität oder einseitige Nichtbeachtung erkannt werden.
  • Soll der kreative Teil des Kindes gefördert werden, kann das Kind mit beliebigen Formensteinen Bilder zusammenbauen.