///Memory
Lerntherapie
Deutschland
Herzlich Willkommen

2. Primus-Kurzprogramm

Primus – besser Lernen

Das Primus-Programm richtet sich an Schüler ab dem 12. Lebensjahr. In acht Unterrichtseinheiten zu je 90 Minuten vermittelt es den Schülern alles Wissenswerte zum Thema Lernen. Eingebettet in einen leicht verständlichen theoretischen Rahmen erfahren die Schüler über vielfältige Übungen, wie sie aktuell lernen und wie sie künftig besser lernen können.

Der Leiter des Institutes, Jens Mengeler, konzipierte dieses Kurzprogramm gemeinsam mit dem Diplom-Psychologen Jens Lauer vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse aus den Bereichen Lern-, Kognitions- und Neuropsychologie. Es unterstützt die Schüler/-innen darin, den angesprochenen Integrationsprozess effizient und zunehmend selbst gesteuert zu gestalten.

Das Kurzprogramm wird in 8 abgeschlossenen Arbeitsblöcken à 90 Minuten erarbeitet. Im Idealfall werden diese Arbeitsblöcke innerhalb von 8 Wochen abgewickelt. Es kann aber auch im Kontext von Projektwochen, Klassenfahrten, Landschulaufenthalten durchgeführt werden.
Jedes Themengebiet wird in einem abgeschlossenen Arbeitsblock à 90 Minuten erarbeitet. Die in den Sitzungen erarbeiteten Inhalte werden über Übungsaufgaben zwischen den jeweiligen Sitzungen vertieft. Metakognitive Steuerungskompetenzen werden über ein eingeführtes Lerntagebuch, auch über den konkreten Kurzprogrammrahmen hinaus, aufgebaut.

Die Sitzungsblöcke im Einzelnen:

Sitzungsblock 1 – Bereitstellung von Ressourcen (1. & 2. Sitzung) Um etwas erlernen zu können, benötigt man zunächst einmal eines – Energie. Ein Lernprozess muss zunächst initiiert werden. Anschließend muss er trotz möglicher innerer Widerstände oder vermeintlich attraktiver äußerer Angebote aufrechterhalten werden, um abgeschlossen werden zu können. Bei den meisten Lebens- und Lernaufgaben muss dieser Prozess nicht nur einmal, sondern mehrfach energetisiert werden. Die ersten beiden Sitzungsblöcke befassen sich daher mit den motivationalen (Block 1) und emotionalen (Block 2) Faktoren, die wesentlich daran beteiligt sind, die notwendigen Ressourcen bereitzustellen. Dabei werden Übungen durchgeführt, die den Teilnehmer/-innen einen Einblick in ihre individuelle Motivationsstruktur ermöglichen bzw. Interventionsmöglichkeiten bei inneren/äußeren Störfaktoren aufzeigen.

Sitzungsblock 2 – Kognitive Strategien (3.-5. Sitzung) Die in diesem Sitzungsblock bearbeiteten Elaborations-, Wiederholungs- und Externalisierungsstrategien unterstützen die Teilnehmer/-innen darin, neues Wissen zukünftig effizienter aufbauen und sicherer abrufen zu können. Die Teilnehmer erlernen und erproben innerhalb dieser Sitzungen verschiedene kognitive Lernstrategien und erarbeiten, wann und wie sie diese am besten einsetzen.

Sitzungsblock 3 – Metakognitionen (6.-8. Sitzung)
Selbst ein ausreichend energetisierter Lernprozess in Verbindung mit einer aufgabenangemessenen Lernstrategie führt nicht zwingend zu einem erfolgreichen Ergebnis. Erst die Fähigkeit, seinen Lernprozess individuell situationsangemessen zu steuern, führt zu einem nachhaltigen Lernerfolg. Die abschließenden Blöcke befassen sich von daher mit Planungs-, Steuerungs- und Überwachungsfunktionen. Auch hier – wie in den vorherigen Sitzungen – stehen Übungen im Vordergrund, die bestehende eigene Steuerungskompetenzen erfahrbar machen und verdeutlichen, wie man diese eigene Steuerungskompetenz selbstständig weiterentwickeln kann.